3. Mai 2010

kurzbündiges

Dich zu lieben wenn ich dich hasse (2009)

Alles übertönender, pulsierender Schmerz. Du hast Angst zu atmen, möchtest ihm keinen Nährboden bieten. (2009)

Man sucht in der Zigarette ein seltsames Seelenheil - bekommt es für dessen Länge und dann kehrt sich alles mit doppelter Kraft um. (2010)

Sich satt zu fühlen und den Bauch leer zu haben (2009)

Sich fürchten vor dem Mut der Anderen (2010)

Wenn die Leere plötzlich die Einsamkeit verdrängt (2010)

Das leere Wissen in Hülle und Fülle. Informationelle Eutrophierung. Die Information erstickt an sich selbst. Und geht dadruch verloren. (2010)

So müde das man nicht mehr schlafen kann (2009)

sie klatschen verachtend (2009)

so frei das er sich nicht bewegen kann. nicht weiß wohin. all die möglichkeiten zerren an ihm, in alle richtungen, das er erstarrt. (2010)

Gut schreiben können, heißt zeichnen können. (2010)

Sie saß allein. Wartete. Auf Ihn. Hoffungsvoll und ängstlich zugleich. Angst vor Enttäuschung, vor erneuter Verbitterung. Doch am Ende war keiner gekommen. Sie wartete. Die Traurigkeit wuchs - kein Ende. Tränen - kein Ende. Bis sie zerfloss. Verdunstete. Und wieder regnete. Ihm als Träne hinabfloss. Doch auch diese wischte er weg. (2010)

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