3. Mai 2010

eine welt



Es lohnt sich früh aus dem Haus zu kommen - den eigenen Mief zu verlassen. Draußen drängt der Frühling sich in den Vordergrund. Ich danke Gott für fehlende Allergien. Die Ärmsten, für die der Frühling ein Graus ist. Wenn das Schöne, das Neue und Frische Assoziationen mit dem Bösen, Stressenden, Störenden, ja gar Bedrohlichen hat - merkwürdige Dissonanzen in der Welt. Als ob das jemand steuert: Geht nicht raus! Bleibt daheim. Konsumiert weiter all jene Güter, die euch krank gemacht haben, und noch viel kranker machen werden. Verbraucht Energie und um Himmels Willen trefft euch nicht mit Menschen - also im Wirklichen Leben 1.0, so ganz ohne Strom - trefft euch nicht auf einer Parkbank. Zum Austausch. Das wäre ja fast schon opositionell. Der Beginn von Kritik, sogar am System. Die darf aber nicht entstehen - also zurück in die Zelle der übereinander gestapelten Existenzen. Schön einreihen in den Prozess der allgemeinen Verdummung. Der Beginn einer neuen Unmündigkeit - die schlimmste - weil unbewusste! Noch schreien sie mal : "Mehr Bildung. Mehr Geld". Wollen aber gleichzeitig in fremdgesteuerten Kampangen die GEZ abschaffen um der Verbreitung der Blödheitstums neuen Nährboden zu bereiten?

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