22. Februar 2010

Weniger Gestern, mehr Morgen!


Die erste Dekade dieses Jahrtausends ist vorbei - die nächste steht uns bevor. Mit Siebenmeilenstiefeln durch die Weltgeschichte, reitet die Menschheit auf dem Pfad des Forschritts und der Erkenntnis. Auf zu neuen Ufern! Neue Zeiten stehen an und doch sind es nur alte Parolen. Oft ist die imaginäre, die gedachte Zukunft schon viel weiter als die Realität. Lem´sche Visionen sind bis heute noch weit weg, wie der Mars, oder Siedlungen auf dem Mond. Aber auch hier auf der Erde, schleppt sich das Ungetüm, welches Zukunft heißt mit der Geschwindigkeit einer Schnecke voran – und weiß noch nicht einmal wohin.
Es scheint als fehlen die Ziele, große neue Bilder. Wo sind die Denker wenn man sie braucht. Sind sie vielleicht alle blockiert oder assimiliert von der Zeit und seinen Umständen. Ist es die Zeit, die blockiert – gemeinsam sind wir alle blöd?
Vor 100 Jahren waren wir auf den Weg in den Krieg, vor 200 Jahren waren die Zeiten ähnlich unfriedlich. Ist es nun ein echter Bruch in der Zeit, der stattfindet und sich auf die Menschheit überträgt? Wenn ja? Was kommt denn dann? Wo sind wir im Jahr 2020? Schon alle unsterblich? Die Medizin feiert und die Erde ächzt? Graue ungewisse Zukunft, schwer zu zeichnen wie der Flügelschlag des Kolibris.

Keine Kommentare: